Das verlorene Lächeln – Julia Kent 9. Juni 2014

Buchvorstellung_DasverloreneLaechelnSusanne Berger, die 14-jährige Protagonistin, ist auf der Suche nach dem Sinn ihres Lebens. Still und angepasst, von Schulfreunden gemobbt, träumt Sie davon, ihrer Aussenseiterrolle entfliehen zu können. Auf einem Bauernhof in Niederbayern stösst sie auf fremde und bedrohliche Welten, die ihr Leben für immer verändern werden. Fantasie, Magie, Spannung.

Susi drehte sich verstohlen um, aber in der grauen Nebelwand war nichts zu erkennen. Ein leises ächzendes Wehklagen, winselnd und erbärmlich, kam auf.
Susi senkte ihren Kopf in den Nacken und starrte nach oben. Auch dort waren nur undurchdringliche, graue Nebel zu erkennen.
Plötzlich erschütterte ein elendes Geräusch Mark und Bein. Susi zuckte zusammen: Die Nebelwand gab an einer Stelle nach und zerriss mit einem kläglichen Seufzer. Sofort drängte sich durch die grauen Nebel eine dichte, schwarze Wolkenmasse. Grollend und rollend kam sie näher und näher und stoppte endlich hoch in der Luft über ihrem Kopf.
„Was ist das denn?“, entfuhr es Susi mit zitternder Stimme, den Kopf noch immer tief in den Nacken gesenkt. Ihre Handflächen hatten sich in Sekunden mit kleinen Angstschweißperlen überzogen, obwohl die Luft so kühl war, dass man jeden Atemzug als weißgraue Kugel wahrnehmen konnte. Susi wagte nicht, sich zu bewegen, zu atmen. Was sie sah, versetzte sie in Panik.

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Leseprobe

Erhältlich als Gebundene Ausgabe (ISBN: 978-1-627842-20-4)
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